Veranstaltungen

Premiere
Die Geschichte von Philipp und Ludwig Pfau - Ein Familien-Theaterstück von und mit Udo Grunwald und Alexander Kranich

Sonntag, 29. Oktober
Otto Rettenmaier Haus / Haus der Stadtgeschichte
Beginn 15 Uhr
Dauer ca. 45 Minuten
Geeignet für Menschen ab 5 Jahren
Eintritt frei.

Philipp Pfau hat als Kunstgärtner an der Heilbronner Gartengeschichte mitgeschrieben, sein Sohn Ludwig ist heute noch als Dichter, Schriftsteller, als Revolutionär und als Heilbronner Ehrenbürger bekannt.

Die Schauspieler Udo Grunwald und Alexander Kranich präsentieren einige Lebensstationen von Vater und Sohn Pfau – sie treten als Gärtner, Bienen, Revolutionäre und Heldentenöre auf und bringen unterhaltsam-musikalisch ein Stück Heilbronner Geschichte näher.

 

Norbert Jung:
Leben und Werk von Luise Bronner (1912 – 1999)
Mittwoch, 18. Oktober 2017
Beginn 18.30 Uhr
Otto Rettenmaier Haus / Haus der Stadtgeschichte

Der Pädagoge und Autor Nobert Jung stellt das Leben und Werk von Luise Bronner (1912 – 1999) vor. Nach ihr sind in Heilbronn unlängst eine Straße und die neue Realschule benannt worden.

Luise Bronner arbeitete nach ihrer Ausbildung zur Laborantin in der elterlichen Seifenfabrik Heilbronner (Madaform) in der Salzstraße. 1938 flüchtete sie in die USA. Sie war zunächst als Chemotechnikerin tätig, studierte Chemie und unterrichtete anschließend an einer High-School. Nach einem Germanistikstudium, das sie mit der Promotion über Eduard Mörike abschloss, lehrte sie ab 1965 deutsche Sprache und Literatur an der Universität von Massachusetts in Boston. Daneben schrieb und veröffentlichte die Friedensaktivistin Luise Bronner Gedichte, in denen sie zu aktuellen Problemen der Zeit Stellung bezog. Um die deutsch-amerikanische Verständigung unter Jugendlichen zu fördern, überließ sie testamentarisch einen erheblichen Teil ihres Vermögens den Realschulen in Heilbronn.
Der Vortrag wird wieder gemeinsam mit der Volkshochschule Heilbronn veranstaltet, der Eintritt ist frei. Um den Platzbedarf besser einschätzen zu können, wird um Anmeldung gebeten an

archiv.veranstaltungen@stadt-heilbronn.de
oder telefonisch
07131/56-3852 (Anrufbeantworter).

 

Am 7. Oktober wurde er bei der Langen Nacht der Kultur mit großem Erfolg erstmals öffentlich gezeigt, seit 10. Oktober 2017 ist er während der Öffnungszeiten im Haus der Stadtgeschichte zu sehen - der neue Film zur Heilbronner Stadtgeschichte, eine Koproduktion des Stadtarchivs Heilbronn mit dem Heilbronner Kreativstudio Magmell. 

Heilbronn: Geschichte einer Stadt

Ein Film des Stadtarchivs Heilbronn. Konzipiert und realisiert von Magmell.
Drehbuch: Peter Wanner (Stadtarchiv Heilbronn) und Andreas Kröneck (Magmell)
Regie: Andreas Kröneck
Laufzeit: 26 Minuten, Heilbronn 2017
Erscheint demnächst als DVD- und Blu-ray-Edition in einer attraktiven Doppelbox
in der Reihe "heilbronnica multimedial" des Stadtarchivs Heilbronn

Stadtgeschichte mit Spielfilmelementen: Eine junge Frau zieht zu Beginn ihres Studiums nach Heilbronn – eine ihr noch fremde Stadt. In ihrer neuen Wohnung findet sie Dinge, die der verstorbene Vormieter zurückgelassen hat: viele Kartons und ein altes Tonbandgerät. Sie bringt das Tonband zum Laufen, hört einen mehr als zwanzig Jahre alten Vortrag und wird hineingezogen in die Geschichte der alten Reichsstadt, von ihren Anfängen bis in die Tage der Tonaufnahme – eine fast magische Nacht, die sie vertraut macht mit der Stadt, in der sie nun angekommen ist.
Eine neue, unverbrauchte, außergewöhnliche Form der Geschichtsschreibung: Vermittelt durch eine Stimme aus der Vergangenheit und eine junge Studentin, die den Zuschauer durch den Film führt.

Der Trailer zum Film!

Demnächst wird der Film in allen drei Sprachfassungen (deutsch, englisch, französisch) und mit optionalen Untertiteln für Gehörlose in einer attraktiven Box zum Kauf angeboten: mit einer Blu-ray und DVD des Films in der Doppelbox sowie Bonusmaterial.

Idee und Umsetzung des Films verantwortete das Heilbronner Kreativstudio Magmell. Die Studentin wird von der Berliner Schauspielerin Laura Maria Heid verkörpert. Die charismatische Stimme des verstorbenen
Historikers gehört Stefan Eichberg, der seit der Spielzeit 2010/2011 dem Ensemble des Theaters Heilbronn
angehört und 2014 den Kilianspreis für herausragende schauspielerische Leistungen erhielt.
Auch die Klangebene stammt aus Heilbronn: Die Filmmusik schrieb Antonio Lopes, dessen Ton- und Synchronstudio Lab Six auch Sound Design und Tonaufnahmen realisierte.

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Am 27. Juni 2017 hat der Kölner Künstler Gunter Demnig 14 weitere Stolpersteine für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung in Heilbronn verlegt. Insgesamt gibt es nun 149 Steine an 53 Stellen in der Stadt.

Informationen zum Projekt und zu den Lebensläufen der Menschen, an die die Stolpersteine erinnern, finden sich auf der neu gestalteten Webseite des Projekts: www.stolpersteine-heilbronn.de

Dort findet sich auch ein interaktiver Stadtplan, der eine Übersicht über dieses "Netz der Erinnerung" bietet.

 
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