Otto Kirchheimer (1905-1965)

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Otto Kirchheimer wurde am 11. November 1905 in Heilbronn geboren. Nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften wurde er 1928 an der Universität Bonn promoviert. 1933 flüchtete er nach Frankreich, wo er am Horkheimer-Institut für Sozialforschung arbeitete. 1937 wanderte er in die USA aus, ab 1943 bis zu seinem Tod am 22. November 1965 lebte er mit seiner Familie in Washington, D.C.

Ab 1943 gehörte Kirchheimer zum Mitarbeiterstab des Washingtoner Office of Strategic Services (OSS). Seit 1955 lehrte er an der New School of Social Research in New York. 1960 erhielt er eine Professur für politische Wissenschaften an der New Yorker Columbia University.

Otto Kirchheimers Werk widmet sich vor allem den Wechselbeziehungen zwischen Sozialordnung, Staatsverfassung und politischer Gewalt. Er zählt heute zu den bedeutenden Staats- und Verfassungstheoretikern des vergangenen Jahrhunderts.

 
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