Bildungsplanbezüge

Gymnasium

Sowohl in den alten Lehrplänen als auch im neuen Bildungsplan für die allgemein bildenden Gymnasien aus dem Jahr 2004 finden sich in den Fächern Geschichte und Gemeinschaftskunde Hinweise auf die Behandlung des Kalten Kriegs.

Geschichte (Grundstufe, Kursstufe)
Im Lehrplan für das Fach Geschichte in der Kursstufe des Gymnasiums ist sowohl für den zweistündigen Grundkurs als auch für den vierstündigen Leistungskurs das Thema "Konfrontation und Kooperation in der internationalen Politik" aufgeführt. Das gilt auch für den Pflicht- bzw. Neigungskurs Geschichte nach dem neuen Bildungsplan.

Als Lehrplaneinheit sollen "Brennpunkte und Entwicklungen der Gegenwart in historischer Perspektive" besprochen werden:
"Die Schülerinnen und Schüler lernen an ausgewählten Beispielen zentrale Vorgänge der internationalen Politik aus der historischen Perspektive kennen und beurteilen sie. Sie erkennen, dass die Möglichkeiten zur Friedenssicherung von der Berücksichtigung historischer Bedingungen abhängen bzw. die Bereitschaft zur Kooperation und gegenseitigen Akzeptanz voraussetzen."

Grundsätzlich gilt:
"Für die Umsetzung der Ziele (im Geschichtsunterricht) sind neue fachliche Akzentsetzungen wichtig, dazu gehören Sozial-, Mentalitäts-, Technik- und Alltagsgeschichte, sowie die Einbeziehung lokal- und regionalgeschichtlicher Ereignisse und Entwicklungen." Die Vorgänge "Blockbildung und Kalter Krieg; Bündnissysteme, Gleichgewicht des Schreckens und internationale Krisen" kann man anhand des Pershing-Standorts Heilbronner Waldheide gut veranschaulichen.

Im Bildungsplan 2004 werden folgende Kompetenzen und Inhalte formuliert:
"Die Schülerinnen und Schüler können – in selbstständiger Arbeit an einem ausgewählten Beispiel zentrale Vorgänge der internationalen Politik aus der historischen Perspektive untersuchen und beurteilen sowie ihre Ergebnisse und Thesen präsentieren; - erläutern, dass Möglichkeiten zur Friedenssicherung von der Berücksichtigung historischer Bedingungen abhängen beziehungsweise die Bereitschaft zur Kooperation und gegenseitigen Akzeptanz voraussetzen."

 

Gemeinschaftskunde
Der Bildungsplan sieht auch für das Fach Gemeinschaftskunde die Behandlung der Themen "Friedenssicherung und Konfliktbewältigung" vor.

 
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