Der 4. Dezember 1944 als Unterrichtsthema

vorgestellt von Martin Heigold

Der 4. Dezember 1944 ist ein Tag in der Geschichte der Stadt Heilbronn, der sich so im Bewusstsein und im Stadtbild eingeprägt hat, dass er über Generationen nicht vergessen wird.
An diesem Abend vernichtete ein Luftangriff die Heilbronner Altstadt total und richtete in weiteren Stadtvierteln große Zerstörungen an. Fast 7000 Menschen verloren ihr Leben.
Neben den rein äußerlich im Stadtbild erkennbaren Spuren, zeugen auch vielfältige Quellen von diesem Ereignis. Fotos und niedergeschriebene Berichte von Augenzeugen liegen im Stadtarchiv und in verschiedenen Publikationen vor.

Der 4. Dezember 1944 eignet sich nicht nur wegen seiner großen Bedeutung für die Stadtgeschichte Heilbronns als Unterrichtsthema, sondern auch, weil hier exemplarisch die Folgen des Luftkriegs für die Zivilbevölkerung erarbeitet werden können.
Das Stadtarchiv Heilbronn bietet vielfältige Quellen für den Unterricht, die sich im Rahmen einer Einzelstunde, eines Projekts oder auch durch die Arbeit von Schülern im Archiv erschließen lassen.
Einige Beispiele sollen stellvertretend dafür gezeigt werden.

Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
Das Thema kann sowohl in einer einzelnen Geschichtsstunde innerhalb der Unterrichtseinheit II. Weltkrieg als auch als ein längerfristiges Projekt behandelt werden.

Im Mittelpunkt steht in beiden Fällen die kreative Auseinandersetzung der Schüler mit Quellen des Stadtarchivs Heilbronn zum 4.12.1944.

Zusatz:
Klosterkeller Heilbronn
Am 4.12.1944 kamen im größten Luftschutzraum in der Altstadt 611 Menschen ums Leben. Bilder und Zeitzeugenberichte können ebenfalls für den Unterricht genutzt werden.

 
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