Wilhelm Waiblinger (1804-1830)

Wilhelm Waiblinger wurde am 21. November 1804 in Heilbronn geboren. Seine Kindheit verlebte er in Stuttgart und Reutlingen, seit 1820 wieder in Stuttgart, um die Abschlussklassen des Oberen Gymnasiums zu besuchen.

1822 trat er als Stipendiat ins Tübinger Theologenstift ein; sein erster Gedichtband erschien im Januar 1823, sein erster Roman „Phaëthon“ im März 1823. Der produktive und genialische junge Dichter unternahm während seiner Studienzeit verschiedene Reisen; ein leidenschaftliches Liebeserlebnis endete unglücklich.

Im September 1826 wurde Waiblinger aus dem Stift entlassen und nahm ein Angebot des Verlegers Cotta an, eine Italienreise zu unternehmen und darüber zu berichten. Am 20. November 1826 kam er in Rom an und berichtete in den beiden Folgejahren über Rom und Reisen innerhalb Italiens. Eine Reihe literarischer Werke entstand ebenfalls in Italien.

Waiblinger starb am 17. Januar 1830 in Rom.

 
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