Hans Völter (1877-1972)

Hans (Johannes) Völter kam am 2. August 1877 in Neckargröningen zur Welt. Nach dem Studium der evang. Theologie war er u.a. 1902/1903 Stadtvikar und Pfarrverweser an der Kilianskirche in Heilbronn. Als Stadtpfarrer in Bietigheim (1917 bis 1923) rief er 1921 den „Bietigheimer Tag“ ins Leben. Von 1923 bis 1939 war Völter Stadtpfarrer an der Friedenskirche in Heilbronn und zeitweise auch Garnisonspfarrer.

Von 1919 bis 1933 gehörte Völter dem Landeskirchentag an, ab 1925 als Abgeordneter des Wahlkreises Heilbronn; von 1921 bis 1929 war er erster Vorsitzender des württembergischen Landesverbandes der evangelischen Arbeiter- und Arbeiterinnenvereine. Von 1939 bis zu seinem Ruhestand 1947 war Völter Dekan in Brackenheim. Er starb am 14. November 1972 in Heilbronn und wurde im Familiengrab in Güglingen beigesetzt.

 
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