Hermann Rombach (1890-1970)

Hermann Rombach gehört zu den bedeutenden Kunstmalern und Zeichner der Region. Er wurde am 26. Dezember 1890 in Böckingen geboren und lebte seit den Jugendjahren in Bietigheim, wo er am 26. August 1970 während der Vorbereitungen zu seiner ersten Retrospektive verstarb. Erst in den Folgejahren wurde mit der Vielschichtigkeit auch die kunsthistorische Relevanz seines Oeuvres sichtbar.

Rombach, der an der Königlichen Kunstakademie in Stuttgart ausgebildet und im Kontext des „schwäbischen Impressionismus“ künstlerisch sozialisiert wurde, war nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem als Maler symbolisch überhöhter Historienbilder, beschaulicher Genreszenen und traditioneller Blumenstücke bekannt geworden. Die Wiederentdeckung seiner tiefgründig-humorvollen Zeichnungen zeigt jedoch, dass er in den zwanziger und dreißiger Jahren einen eigenständigen Beitrag zur „Neuen Sachlichkeit“ leistete.

 
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