Prestenäcker- oder Märklensturm

Der nordöstliche Turm der Stadtbefestigung trug verschiedene Namen – Prestenäckerturm nach dem „Presteneck“, vielleicht nach Schloss Presteneck in Stein am Kocher; Märklinsturm nach der Familie Märklen; manchmal hieß er auch Zimmerlisturm und sogar Kohlturm.

Das Ende des Turms kam 1688. Französische Truppen verminten am 31. Dezember vor ihrem Abzug etliche Gebäude der Stadt. Die Chronik schreibt: „Nach dem Abzug haben sie ihre Minen anzünden lassen, welche aber nicht alle in Stand kommen. [...] Der sog. Kohlturm nächst dem Sülmertorturm ist mit einem großen Stück der Mauer übern Haufen gefallen, daß davon in die Stadt hereingefallen und Herrn Irnsinger in seinem Prästeneck großen Schaden getan.“

 
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